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Vogelgrippe-Verdachtsfall im Zoo Osnabrück amtlich festgestellt

21.02.2026

zwei Nandus erkunden ihr Gehege

PRESSEMITTEILUNG

Im Zoo Osnabrück ist bei einem Nandu der amtliche Verdacht auf eine Infektion mit der Vogelgrippe festgestellt worden. In enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden hat der Zoo umgehend Maßnahmen zur Eindämmung einer möglichen Ausbreitung des Virus eingeleitet. Weitere Tierarten sind nach aktuellem Stand nicht betroffen. Der Zoo bleibt für Besucher geöffnet; einzelne Wegeführungen wurden vorsorglich umgeleitet.

Verdachtsfall bei Nandus
Bei einer pathologischen Untersuchung eines im Zoo verstorbenen Nandus (Laufvogel) wurde das Virus der Aviären Influenza diagnostiziert. Damit wurde am gestrigen Freitag (20. Februar) der amtliche Verdacht auf einen Ausbruch der Vogelgrippe festgestellt. Ob es sich tatsächlich um die hochpathogene Aviäre Influenza handelt, wird Anfang kommender Woche nach einer Untersuchung durch das Friedrich-Loeffler-Institut feststehen.

Maßnahmen zur vorsorglichen Eindämmung
Seit dem vergangenen Herbst hat der Zoo Osnabrück umfassende Vorkehrungen getroffen, um den Vogelbestand bestmöglich vor einer Einschleppung der Vogelgrippe zu schützen. Bestehende Hygieneregeln wurden überprüft und weiter verschärft. Dennoch ist es zu einem Eintrag des Virus gekommen. Die übrigen Nandus, die zusammen mit dem infizierten Vogel im Südamerika-Areal des Zoos gehalten wurden, mussten aus Gründen des Seuchenschutzes gestern eingeschläfert werden. Gleichzeitig wurden umgehend Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen eingeleitet, auf Basis derer, sowie vorbehaltlich weiterer Testungen der gehaltenen Vögel, derzeit davon ausgegangen werden kann, dass keine weitergehenden Maßnahmen für den übrigen, artenschutzrechtlich bedeutsamen Vogelbestand erforderlich sind.

Zoo bleibt geöffnet
Der Zoo Osnabrück ist weiterhin für den Besucherverkehr geöffnet. Im engen Austausch mit den zuständigen Behörden wird die Lage fortlaufend neu bewertet. Eine unmittelbare Ansteckungsgefahr für Besucher besteht nicht. Im Zoo wurden vor einigen Vogelvolieren aus tierseuchenhygienischen Gründen Wegeumleitungen eingerichtet.

 

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