News

Bretonische Zwergschafe im Zoo Osnabrück - Haarmann-Stiftung fördert mit 40.000 €

24.07.2026

Vier Ouessantschafe, auch Bretonische Zwergschafe genannt, sind in den Zoo Osnabrück gezogen. Die kleinste europäische Schafsrasse soll in Zukunft in der Auenlandschaft leben – dank der Haarmann-Stiftung Natur und Umwelt, die den Bau der Schafsanlage mit 40.000 Euro finanziert.
 
Knapp unter 50 Zentimeter Rückenhöhe, meist schwarze Wolle und ein zutraulicher Charakter: Mit Ouessantschafen ist die kleinste europäische Schafsrasse wieder am Schölerberg vertreten. Derzeit wird die Auenlandschaft fertig gestellt, bevor der Bau der Schafsanlage in der Landschaft beginnt. Ist diese fertig gestellt, ziehen die Huftiere dorthin. Aktuell können Besucher sie auf der ehemaligen Anlage der Kleinen Kudus nahe den Nashörnern entdecken. „Wir freuen uns sehr über diese spannende Tierart und danken der Haarmann-Stiftung Natur und Umwelt, die durch die Finanzierung der Anlage die Haltung der Schafe möglich macht“, so Zoogeschäftsführer Philipp Bruelheide. Die Schafsanlage soll an dem Hang in Richtung Orang-Utan Anlage entstehen, wo in der Vergangenheit der Besucherweg an den Seelöwen vorbeiführte.
 
„Wir unterstützen den Zoo Osnabrück gerne, denn mit der Haltung von Ouessantschafen, mit denen die Besucher behutsam auf Tuchfühlung gehen dürfen, bringt er den Menschen Tiere auf besondere Weise wieder nahe“, erklärt Antonius Fahnemann, Vorstandsvorsitzender der Haarmann-Stiftung Natur und Umwelt. „Man muss Tiere kennen, um sie zu schützen – und wo kann man Menschen besser für den Natur- und Artenschutz sensibilisieren als im direkten Kontakt zu Tieren“, so Fahnemann. Ouessantschafe sind robust und meist zutraulich, werden teilweise sogar als Therapieschafe eingesetzt. „Diese Schafsrasse eignet sich hervorragend für mit Menschen, um mit Tieren in Berührung zu kommen – natürlich behutsam und nur, wenn die Schafe es auch zulassen“, erklärt Zoodirektor Tobias Klumpe. In der Auenlandschaft soll es einen eigenen Bereich für die Nähe zwischen Mensch und Tier geben, aber auch Rückzugsmöglichkeiten für die Zwergschafe. „Auch in der Zoopädagogik lassen sie sich perfekt als Beispiel für die Haustierwerdung von Tieren nutzen.“ Ouessantschafe sind auf der bretonischen Insel île de Ouessant beheimatet. Auf der praktisch baumlosen Insel mit rauen klimatischen Bedingungen haben die Schafe eine Anpassung durchlaufen, durch die sie klein und recht anspruchslos sind. Die vier Auen, also weiblichen Schafe, kamen vor etwa vier Wochen aus dem Wingster Waldzoo an den Schölerberg. „Da ihre Anlage noch entsteht, leben sie zwischenzeitlich auf der ehemaligen Anlage der Kleinen Kudus“, erklärt Klumpe. Bis dahin können Besucher sich bereits auf die Eröffnung der Auenlandschaft freuen: Ab dem 16. August wird sie für Besucher geöffnet sein.
 

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.