Orang-Utan Buschi war der erste Menschenaffe, der im Zoo Osnabrück geboren wurde.

Der Name Axolotl leitet sich aus dem Aztekischen ab und bedeutet "Wassermonster".

Pelikane vertilgen am Tag 900 bis 1200 Gramm Fisch.

Der Bongo ist eine afrikanische Antilopenart - im Zoo Osnabrück lebt er in "Takamanda".

Tier des Monats

Tierarten im Portrait

Am Schölerberg leben über 2.600 Tiere aus rund 300 Tierarten. Einmal im Monat stellen wir Ihnen hier eine dieser Tierarten oder auch einzelte Tierpersönlichkeiten vor. Ist Ihr Lieblingstier schon dabei?

Tier des Monats November: Eurasische Zwergmaus (Micromys minutus)

Eurasische Zwergmäuse erreichen nur eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 5 bis 7 Zentimetern und ein Gewicht von 5 bis 7 Gramm. Damit zählen sie zu den kleinsten Nagetieren. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im südlichen Großbritannien, nördlichen Spanien, FInnland, weiten Teilen von Mittel- und Osteuropa, dem südlichen Russland bis Japan, Korea und dem östlichen China. Dort bewohnen sie Gebiete mit hoher Vegetation wie Gräsern und Schilf. Ihren Schwanz können sie als Greifschwanz nutzen.

 

Im Zoo Osnabrück leben die Baumstachler in der nordamerikanischen Tierwelt Angkor Wat.

Tier des Monats Oktober: Baumstachler (Erethizon)

Baumstachler sind Nagetiere, die mit Stachelschweinen verwandt sind. Sie ernähren sich von pflanzlicher Kost wie Rinde, Knospen, Baumnadeln, Wurzeln, Blättern oder Früchten. Die nachtaktiven Säugetiere leben einzeln oder als Paar. Ihre rund 30.000 Stacheln werden etwa 8 Zentimeter lang. Ihren ebenfalls dicht bestachelten Schwanz nutzen sie zur Verteidigung, indem sie damit schlagen. Die Stacheln der Baumstachler beitzen kleine Widerhaken. Baumstachler bewegen sich relativ langsam. Sie leben hauptsächlich auf Bäumen, um sich vor Feinden zu schützen. Die Nagetiere können nicht so gut sehen, dafür sind Tast- und Geruchssinn besser ausgebildet.

Baumstachler leben in Misch- und Nadelwäldern in den nördlichen und westlichen USA sowie  in Kanada.

Im Zoo Osnabrück leben die Baumstachler in der nordamerikanischen Tierwelt Manitoba.

Tier des Monats September: Dornschwanzagame (Uromasticinae)

Dornschwanzagamen sind urzeitlich aussehende Echsen mit einem flachen Körper und einem langen, mit Dornen besetzten Schwanz. Dieser dient den Dornschwanzagamen zur Wasserspeicherung und als Waffe. Die Allesfresser können ihre Farbe wechseln: Morgens ist die Haut dunkler, denn so können sie besser Wärme aufnehmen. Steigt die Körpertemperatur, wird die Haut heller. Die tagaktiven Schuppenechsen verbringen die Mittagshitze in Felsspalten und Höhlen.

Dornschwanzagamen leben in trockenen Gebieten Nordafrikas und Asiens von Marokko bis nach Afghanistan und Indien. Sie werden 10 bis 20, teilweise sogar über 30 Zentimeter groß.

Im Zoo Osnabrück leben die Dornschwanzagamen im Tetra-Aquarium gegenüber von den Seychellen-Riesenschildkröten.

Tier des Monats August: Der Seehund (Phoca vitulina)

Seehunde sind in allen nördlich-gemäßigten Meeren verbreitet. Die Gesamtpopulation wird auf rund 500.000 Tiere geschätzt, von denen etwa 90.000 an europäischen Küsten leben. Die Raubtiere sind sehr gute Schwimmer und können 30 Minuten lang tauchen.

Die Tragzeit von Seehunden liegt bei 11 Monaten, sie bringen ihre Jungtiere in den Monaten Juni und Juli zur Welt. In der Regel werfen sie dabei ein Jungtier, das etwa 10 Kilogramm schwer, 85 Zentimeter lang und voll schwimmfähig ist. Der Nachwuchs wird nur rund fünf Wochen gesäugt.

Im Zoo Osnabrück leben derzeit drei Seehunde: Max, Biene und Greetje. Biene brachte Greetje am 16. Juli 2018 zur Welt. Die drei Seehunde leben in den "Wasserwelten". Besucher können in den Ferien und an den Wochenenden täglich die Seehund-Fütterung miterleben. Außerdem führen die Tierpfleger "Medical Training" mit den Raubtieren durch.

Tier des Monats Juli: Der Asiatische Elefant (Elephas maximus)

Happy Birthday, Minh-Tan! Der Elefantenbulle Minh-Tan hat diesen Monat seinen 1. Geburtstag. Im Zoo Osnabrück leben aktuell vier Asiatische Elefanten: Zuchtbulle Luka (45 Jahre) und die Elefantenkuh Douanita (31 J.) mit ihrer Tochter Sita (5 J.) und dem Jungbullen Minh-Tan. Im Frühjahr 2017 kamen die Elefantenkuh Douanita und ihre damals vierjährige Tochter Sita aus dem Zoo Prag an den Schölerberg umgezogen. Zu diesem Zeitpunkt war Doaunita bereits tragend. Bereits im Juli 2017 brachte Douanita dann den kleinen Bullen Minh-Tan zur Welt. Er war der erste Elefant, der im Zoo Osnabrück geboren wurde. Der Zoo hofft nun, in Zukunft mit den Asiatischen Elefanten züchten zu können - das ist wichtig, da die Dickhäuter stark bedroht sind. Die Elefanten im Osnabrücker Zoo leben in der Tierwelt "Tal der grauen Riesen".

Asiatische Elefanten sind etwas kleiner als Afrikanische, erreichen aber trotzdem eine Körpergröße von drei Metern und ein Gewicht von bis zu sechs Tonnen. Sie sind die größten Landsäugetiere Asiens. Asiatische Elefanten ernähren sich von Ästen, Blättern, Baumrinden, Wurzeln, Früchten und Gräsern und benötigen täglichen Zugang zu Wasser. Sie leben überwiegend in Regenwäldern und immergrünen Laubwäldern. Die Schwangerschaft eines Asiatischen Elefanten dauert fast zwei Jahre und das Junge kommt meist mit mehr als 100 Kilogramm Körpergewicht auf die Welt. Die Dickhäuter leben in Herden, bestehend aus Weibchen zusammen mit ihrem Nachwuchs. Alte Bullen leben als Einzelgänger, junge hingegen in Junggesellengruppen. Von der Weltnaturschutzorganisation IUCN wird der Asiatische Elefant als „stark gefährdet“ eingestuft.

Tier des Monats Juni: die Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta)

Im Zoo Osnabrück leben aktuell vier Tüpfelhyänen: Männchen Badu (10 Jahre) und Weibchen Lulonga (11 Jahre) mit ihrem zwei und drei Jahre alten männlichen Nachwuchs.

Bei den Tüpfelhyänen handelt es sich um die größte Hyänenart. Sie werden etwa 125 bis 160 Zentimeter groß und wiegen zwischen 45 und 60 Kilogramm. Zumeist ernähren sich Tüpfelhyänen von selbst gerissenen Wirbeltieren. Die Raubtiere leben in Gruppen mit komplexen Sozialstrukturen, die von Weibchen dominiert werden. Männchen und Weibchen sind äußerlich schwer bis gar nicht zu unterscheiden.

Bekannt sind Tüpfelhyänen, wie Hyänen im Allgemeinen, für ihre besonders starke Kiefermuskulatur und die damit einhergehenden extrem hohen Beißkräfte.

In der Wildbahn sind Tüpfelhyänen südlich der Sahara beheimatet, die größten Populationen finden sich im Krüger-Nationalpark sowie in der ostafrikanischen Serengeti. Im Zoo Osnabrück leben die Tüpfelhyänen in der Afrika-Tierwelt Takamanda.