Kajanaland
Ein luftiges Abenteuer erwartet Sie: Beobachten Sie Bären, Rentiere, Wisente und Waschbären von oben!
Im Zoo Osnabrück geht es ab 8.Juli 2011 gen Norden und zusätzlich hoch hinaus! Denn über die neue nordische Themenlandschaft mit Bären, Wisenten, Rentieren, Luchsen und Vielfraßen führt ein bis zu sechs Meter hoher Höhenpfad – einmalig in deutschen Zoos. Die 1,5 Hektar große Anlage wurde für 2,9 Millionen Euro errichtet. Ganz besondere Bewohner sind die „Breisbären“-Geschwister „Tips und Taps“.
Herzlich willkommen im Kajanaland!
Finnland liegt im Zoo Osnabrück gleich neben Afrika. Denn „Kajanaland“ – die schwedische Bezeichnung für die finnische Region „Kainuu“ – startet hinter dem „Tal der grauen Riesen“, wo Nashörner und Elefanten leben. Betritt man „Kajanaland“ ist Afrika schnell vergessen, denn der Pfad führt durch einen dichten Buchenwald, eine natürliche Kulisse für die nordische Wildnis. Ein letzter Blick Richtung Elefanten und schon geht es in die Welt der Bäume: Ein bis zu sechs Meter hoher Höhenpfad führt durch die hügelige Waldlandschaft. Rechts klettert ein Luchs in ein ehemaliges Adlernest und beäugt die Besucher. Links ziehen zottelige Wisente durch den Wald auf der Suche nach Futter. Vom Baumpfad aus scheint man den Tieren noch näher zu sein, störende Zäune oder Gitter sind kaum zu sehen.
Ein Stück weiter wuseln europäische Nerze und Waschbären durch eine Wasserlandschaft. Der Wald lichtet sich. In einer grünen Senke spielen zwei Bären in einem See, der von einem Wasserfall gespeist wird. Die zwei sind ganz besondere Bären, denn ihr Vater ist ein Eisbär, ihre Mutter ein Braunbär. Inzwischen gibt es sogar in Kanada zwei Funde dieser „Breisbären“. Auch eine Auswirkung des Klimawandels? Ein Silberfuchs huscht aus dem Gebüsch. Weiter hinten zieht eine Rentierherde über die Lichtung – neugierig beäugt von den Bären. Langsam geht es wieder hinab auf die Erde. Doch plötzlich ein schwarzer Schatten im Gebüsch: Vielfraße! Durch Glasscheiben hindurch sind die intelligenten und immer aktiven Kletterkönige zu beobachten. Ein letzter Blick zurück auf die Rentiere und die beiden Bären, dann ist das Abenteuer „Kajanaland“ schon vorbei – leider. Aber nebenan brüllen schon die Löwen zur Begrüßung.
Ein Stück weiter wuseln europäische Nerze und Waschbären durch eine Wasserlandschaft. Der Wald lichtet sich. In einer grünen Senke spielen zwei Bären in einem See, der von einem Wasserfall gespeist wird. Die zwei sind ganz besondere Bären, denn ihr Vater ist ein Eisbär, ihre Mutter ein Braunbär. Inzwischen gibt es sogar in Kanada zwei Funde dieser „Breisbären“. Auch eine Auswirkung des Klimawandels? Ein Silberfuchs huscht aus dem Gebüsch. Weiter hinten zieht eine Rentierherde über die Lichtung – neugierig beäugt von den Bären. Langsam geht es wieder hinab auf die Erde. Doch plötzlich ein schwarzer Schatten im Gebüsch: Vielfraße! Durch Glasscheiben hindurch sind die intelligenten und immer aktiven Kletterkönige zu beobachten. Ein letzter Blick zurück auf die Rentiere und die beiden Bären, dann ist das Abenteuer „Kajanaland“ schon vorbei – leider. Aber nebenan brüllen schon die Löwen zur Begrüßung.
Einige Tiere in Kajanaland:
Fakten Kajanaland
- Gesamtfläche: 1,5 ha
Höhenpfad: 230 Meter lang, bis zu 6 Meter hoch
Ebenerdiger Erlebnisweg: 550 Meter lang
Tierbesatz: Circa 25 Tiere aus 8 verschiedenen Tierarten
Tierarten: 2 Hybridbären (Braun-/Eisbär), 3 Europäische Wisente, 4 Waschbären, 2 Europäische Luchse, 2 Europäische Nerze, 2 Vielfraße, 7 Rentiere, 3-5 Silberfüchse
Bauzeit: 9 Monate
Kosten: 2,9 Millionen Euro
Kajanaland wurde realisiert mit Unterstützung der Stiftungen der Sparkassen im Landkreis Osnabrück, den Stadtwerken Osnabrück und der Stadt Osnabrück.
Beteiligte Firmen:
Planungsbüro Drecker
Scholle Bauunternehmen
Boymann Garten- und Landschaftsbau
Weitere Presseinformationen unter http://www.zoo-osnabrueck.de/staticsite/staticsite.php?menuid=152&topmenu=2




