Zuchtbücher
Oft ist es nicht oder nur schwer möglich, das Überleben einer Tierart in dem natürlichen Lebensraum zu sichern. Die einzige Chance ist dann die Erhaltungszucht in den Zoos, mit dem Ziel, die Tierart wieder in ihrem Lebensraum anzusiedeln. Das ist in der Regel sehr schwierig und auch nicht immer möglich. Mönchsgeier, Addax-Antilopen und Luchse sind Beispiele für erfolgreiche Wiederansiedlungen
Ausgewilderte Osnabrücker:
Das mit einer Fotofalle aufgenommene Foto (Bild: Ole Anders, Nationalpark Harz) zeigt das ausgewilderte Luchsweibchen Camille mit ihrem Nachwuchs.
Zuchtbücher: EEPs und ESBs
Um einen stabilen Bestand einer Tierart in den Zoos zu erhalten, ist es unerlässlich, dass die Zoos miteinander kooperieren und Daten austauschen. Zu diesem Zweck haben sich viele Europäische Zoos zu einem Verband, der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) zusammengeschlossen und für viele Tierarten ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) gegründet. Für jedes "EEP-Tier" gibt es einen Koordinator, der alle Daten einer Tierart registriert und den einzelnen Zoos beim Tiermanagement behilflich ist. Darüber hinaus gibt es Tiere, die in den European Regional Studbooks (ESB) verzeichnet werden. Die ESB koordinieren die Zucht von Tieren, die keinem EEP angehören.








