Zunehmen dringend erwünscht: Pinguin-Baby "Ella"
Für Humboldt-Pinguinmädchen Ella im Zoo Osnabrück heißt es zurzeit einmal die Woche: „Ab auf die Waage“. Denn die Tierpfleger wollen sicherstellen, dass Ella schön zunimmt.
„In den ersten
Tagen nahm Ella so wenig zu, dass wir uns Sorgen machten“, berichtete Tierpflegerin Kirsten Bischoff. Mit gerade 72 Gramm kam Ella am 28. März 2012 auf die Welt. Mutter „Kurzschnabel“ und Vater „Gable“ hatten 42 Tage lang das Ei im Nest abwechselnd bebrütet. Pinguineltern füttern ihre Kinder, indem sie den vorverdauten Fisch herauswürgen und direkt in den Schnabel ihrer Kinder geben.
Schließlich haben wir uns dazu entschlossen, Ella zu zufüttern und ihr fingernagelgroße Fischfiletstücke gereicht.“ Keine leichte Aufgabe für die Tierpfleger, denn dafür mussten sie das Jungtier aus dem Nest in der Bruthöhle unter Mamas oder Papas Bauch hervorholen – immer mit einem dicken Lederhandschuh geschützt, denn Pinguinschnäbel sind scharf.
Doch der Einsatz hat sich gelohnt: „Weil Ella durch unseren Fisch fitter wurde, begann sie, ihre Mutter stärker anzubetteln, sodass diese animiert wurde, mehr zu füttern“, freute sich Bischoff. Inzwischen wiegt Ella stolze 1.300 Gramm.
In ein bis zwei Wochen kann man Ella einen Besuch abstatten
Noch hält sich daskleine Pinguinmädchen in der Höhle auf und ihre Eltern lassen sie auch nicht heraus. Erst in etwa zwei Wochen können Zoobesucher sie auf der Pinguinanlage beobachten.
Ella ist leicht zu erkennen: „Pinguinjungtiere kommen mit einem Daunenfederkleidauf die Welt – das ist grau und sieht ganz kuschelig aus. Es wärmt die Kleinen besonders gut. Sie dürfen damit aber nicht ins Wasser, da es nicht isoliert. Sie würden erfrieren“, erklärte Bischoff.
In drei Monaten wird Ella ihr wasser-taugliches Gefieder bekommen, allerdings färbt sie erst im nächsten Jahr in das Erwachsenen-Federkleid mit individuellem Streifen- und Fleckenmuster um. Pinguine kommen jedes Jahr im Spätsommer in die Mauser und erhalten dabei ein neues Gefieder – schließlich muss das perfekt gegen das kalte Wasser isolieren.
Anspruchsvolle Aufzucht in Zoos
Die Pinguinaufzucht in Zoos ist nicht leicht, denn häufig lernen die Jungtiere nicht, wie sie eigenständig den Fisch fangen. „Entweder sind die Kleinen dann so zutraulich, dass sie von uns den Fisch direkt nehmen oder sie müssen lernen, den Fisch im Wasser zu schnappen“, berichtete Bischoff.
Das Zoo-Team beobachtet nun aufmerksam, wann die Eltern ihren Zögling „vor die Tür setzen“. Denn dann gibt es von Mama oder Papa auch kein Futter mehr und die Tierpfleger müssen darauf achten, dass der Nachwuchs selbstständig frisst.
Schließlich haben wir uns dazu entschlossen, Ella zu zufüttern und ihr fingernagelgroße Fischfiletstücke gereicht.“ Keine leichte Aufgabe für die Tierpfleger, denn dafür mussten sie das Jungtier aus dem Nest in der Bruthöhle unter Mamas oder Papas Bauch hervorholen – immer mit einem dicken Lederhandschuh geschützt, denn Pinguinschnäbel sind scharf.
Doch der Einsatz hat sich gelohnt: „Weil Ella durch unseren Fisch fitter wurde, begann sie, ihre Mutter stärker anzubetteln, sodass diese animiert wurde, mehr zu füttern“, freute sich Bischoff. Inzwischen wiegt Ella stolze 1.300 Gramm.
In ein bis zwei Wochen kann man Ella einen Besuch abstatten
Noch hält sich daskleine Pinguinmädchen in der Höhle auf und ihre Eltern lassen sie auch nicht heraus. Erst in etwa zwei Wochen können Zoobesucher sie auf der Pinguinanlage beobachten.
Ella ist leicht zu erkennen: „Pinguinjungtiere kommen mit einem Daunenfederkleidauf die Welt – das ist grau und sieht ganz kuschelig aus. Es wärmt die Kleinen besonders gut. Sie dürfen damit aber nicht ins Wasser, da es nicht isoliert. Sie würden erfrieren“, erklärte Bischoff.
In drei Monaten wird Ella ihr wasser-taugliches Gefieder bekommen, allerdings färbt sie erst im nächsten Jahr in das Erwachsenen-Federkleid mit individuellem Streifen- und Fleckenmuster um. Pinguine kommen jedes Jahr im Spätsommer in die Mauser und erhalten dabei ein neues Gefieder – schließlich muss das perfekt gegen das kalte Wasser isolieren.
Anspruchsvolle Aufzucht in Zoos
Die Pinguinaufzucht in Zoos ist nicht leicht, denn häufig lernen die Jungtiere nicht, wie sie eigenständig den Fisch fangen. „Entweder sind die Kleinen dann so zutraulich, dass sie von uns den Fisch direkt nehmen oder sie müssen lernen, den Fisch im Wasser zu schnappen“, berichtete Bischoff.
Das Zoo-Team beobachtet nun aufmerksam, wann die Eltern ihren Zögling „vor die Tür setzen“. Denn dann gibt es von Mama oder Papa auch kein Futter mehr und die Tierpfleger müssen darauf achten, dass der Nachwuchs selbstständig frisst.













