Wie spart Elefantendame Sabi in ihrem Stall Energie?
Bulgarische und Osnabrücker Schüler schreiben über den etwas anderen Zoobesuch: Einen Tag im Zoo Osnabrück hinter die Kulissen schauen und jede Frage von Experten beantworten lassen – dieser Traum ging gestern für 60 bulgarische und deutsche Schüler in Erfüllung. Doch der Tagesausflug hatte einen ernsten Hintergrund, denn die Schüler recherchierten für einen ganzseitigen Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zum Thema „Umweltbildung im Zoo“.
Sind Elefanten Energieverschwender?
Wie spart der Zoo Osnabrück im Elefantenstall Energie und sind die Dickhäuter tatsächlich Energieverschwender? Wird die neue Afrikalandschaft Takamanda besonders umweltverträglich gebaut und wie können Feldhamster, Präriehund und Nacktmull die Besucher für den Bodenschutz begeistern? Unter dem Blickpunkt „Umweltbildung im Zoo Osnabrück“ interviewten die 60 Schüler der Ursulaschule aus Osnabrück und des Fremdsprachengymnasiums Romain Roland aus dem bulgarischen Stara Zagora gestern in zehn Arbeitsgruppen acht Experten des Zoos und des Museums am Schölerberg. Der Recherchetag im Zoo ist Bestandteil des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Medien- und Umweltprojekts „Umwelt baut Brücken“. Schüler von insgesamt 20 deutschen und 20 osteuropäischen Schulen nehmen sich eine Woche lang einem bestimmten Umweltthema an und berichten darüber in ihren Landesmedien. Die bulgarischen und deutschen Schüler waren begeistert, den Zoo einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen: „Ehrlich gesagt, war ich schon sehr lange nicht mehr im Zoo, aber hinter die Kulissen des unterirdischen Zoos zu schauen und mit eigenen Augen zu sehen, wie die Tiere dort leben, war toll“, schwärmte Patrick. Die bulgarischen Schüler konnten den Ausführungen auf Deutsch gut folgen, schließlich haben sie in einigen Schuljahren bis zu 18 Stunden Deutsch pro Woche.
Elmar Holtz-Meynert, Lehrer der Ursulaschule, ist überzeugt von dem Projekt „Umwelt baut Brücken“: „Die Begegnung mit jungen Leuten aus anderen Regionen wie Bulgarien ist eine gute Erfahrung für alle Beteiligten und trägt ein ganz klein wenig dazu bei, Europa auch praktisch zusammenzubringen.“
Noch in dieser Woche werden die Schüler ihre Eindrücke und Interviews in der Schule zu Papier bringen. Die Berichte erscheinen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und in der bulgarischen Zeitung Trud. Doch damit ist das Projekt noch nicht beendet: Im April geht es für die Ursulaschüler nach Stara Zagora, wo sie ein Kohlekraftwerk unter die Lupe nehmen werden
Elmar Holtz-Meynert, Lehrer der Ursulaschule, ist überzeugt von dem Projekt „Umwelt baut Brücken“: „Die Begegnung mit jungen Leuten aus anderen Regionen wie Bulgarien ist eine gute Erfahrung für alle Beteiligten und trägt ein ganz klein wenig dazu bei, Europa auch praktisch zusammenzubringen.“
Noch in dieser Woche werden die Schüler ihre Eindrücke und Interviews in der Schule zu Papier bringen. Die Berichte erscheinen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und in der bulgarischen Zeitung Trud. Doch damit ist das Projekt noch nicht beendet: Im April geht es für die Ursulaschüler nach Stara Zagora, wo sie ein Kohlekraftwerk unter die Lupe nehmen werden
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