9 Nacktmulle geboren!
Sie sind ca. eineinhalb Zentimeter lang, nackt und haben eine rosa-braune, leicht schrumpelig Haut. Im klassischen Sinne niedlich sind die Nacktmull-Jungtiere nicht, aber besonders faszinierend. Am 20. Dezember 2009 wurden die Jungtiere geboren und werden seitdem von der aus fünf Tieren bestehenden Kolonie aufgezogen.
Da der gummibärchengroße Nachwuchs sehr stressanfällig ist und bereits kleinste Störungen die erfolgreiche Aufzucht verhindern können, befindet sich die ganze Familie hinter den Kulissen. Selbst die Zoomitarbeiter schleichen auf Zehenspitzen in den 25°C warmen Aufzuchtraum und unterhalten sich nur flüsternd. Dennoch können die Zoobesucher einen Blick in diese ganz besondere Kinderstube werfen: Von einer Kamera werden Live-Bilder auf einen Monitor übertragen, der sich im Stollenlabyrinth des Unterirdischen Zoos befindet.
Die neun Jungtiere liegen in der Regel auf einem Haufen und krabbeln über- und untereinander. Während der ersten vier bis sechs Lebenswochen werden sie von der Mutter, der Königin der Kolonie, mit Milch versorgt. Auch die anderen Koloniemitglieder sind maßgeblich an der Aufzucht beteiligt, indem sie das Nest sauber halten und die Jungtiere wärmen. Letzteres ist besonders wichtig, da Nacktmulle weder eine isolierende Fettschicht noch ein dickes Fell besitzen. Sie sind der Umgebungstemperatur schutzlos ausgeliefert. Sobald die Jungtiere beginnen, festes Futter zu sich zu nehmen, ist es eine weitere Aufgabe der „Arbeiter“ sie mit Futter zu versorgen.
Dem Besucher bietet sich über die Bildübertragung die seltene Möglichkeit, Einblick in das ausgesprochen faszinierende Sozialleben der Nacktmulle zu nehmen. Mit etwas Geduld kann man die Königin (größtes Tier), den Zuchtmann (zweitgrößtes Tier) und die drei Arbeiterinnen (mittelgroße Tiere, Nachwuchs von 2009) identifizieren und die strikte Arbeitsteilung der Nacktmulle beobachten.
Die neun Jungtiere liegen in der Regel auf einem Haufen und krabbeln über- und untereinander. Während der ersten vier bis sechs Lebenswochen werden sie von der Mutter, der Königin der Kolonie, mit Milch versorgt. Auch die anderen Koloniemitglieder sind maßgeblich an der Aufzucht beteiligt, indem sie das Nest sauber halten und die Jungtiere wärmen. Letzteres ist besonders wichtig, da Nacktmulle weder eine isolierende Fettschicht noch ein dickes Fell besitzen. Sie sind der Umgebungstemperatur schutzlos ausgeliefert. Sobald die Jungtiere beginnen, festes Futter zu sich zu nehmen, ist es eine weitere Aufgabe der „Arbeiter“ sie mit Futter zu versorgen.
Dem Besucher bietet sich über die Bildübertragung die seltene Möglichkeit, Einblick in das ausgesprochen faszinierende Sozialleben der Nacktmulle zu nehmen. Mit etwas Geduld kann man die Königin (größtes Tier), den Zuchtmann (zweitgrößtes Tier) und die drei Arbeiterinnen (mittelgroße Tiere, Nachwuchs von 2009) identifizieren und die strikte Arbeitsteilung der Nacktmulle beobachten.












