Schlammspringer
Während der Ebbe sind die Schlammspringer nahrungsaktiv. Ihre deutlich verdickten Brustflossen sind armartig und werden als „Gehwerkzeuge“ benutzt, bei Flut sogar, um in Bäume zu klettern. Trotz der amphibischen Lebensweise zeigen die Kiemenatmung und die Flossen, dass sie zu den Fischen zu zählen sind. Nur durch eine enge Kiemenspalte ist die Kiemenhöhle mit der Außenwelt verbunden, wodurch das Austrocknen der zarten Atmungsorgane verhindert wird. Durch einen Meerwasservorrat im vergrößerten Kieferraum und durch Luftschnappen können sie dessen Sauerstoffgehalt in Grenzen immer wieder auffrischen. Da sie sich mit ihrem gekrümmten Schwanz schnellend vom Boden abstoßen können, erhielten sie den Namen.
Als Behausung, an deren Wänden die Weibchen auch ihre Eier ablegen, bauen sich Schlammspringer unter Wasser Höhlen in den Schlick. Weil das Wasser in seinen Habitaten in der Regel sehr sauerstoffarm ist, trägt der Schlammspringer im Maul immer wieder Luftblasen in die Höhle, um sich dort eine Reserveluftglocke zu schaffen.
Als Behausung, an deren Wänden die Weibchen auch ihre Eier ablegen, bauen sich Schlammspringer unter Wasser Höhlen in den Schlick. Weil das Wasser in seinen Habitaten in der Regel sehr sauerstoffarm ist, trägt der Schlammspringer im Maul immer wieder Luftblasen in die Höhle, um sich dort eine Reserveluftglocke zu schaffen.
| Artenname: | Periophtalmus barbarus |
| Verbreitung: | tropische Küsten (außer Amerika) |
| Lebensraum: | Mangrovenwälder, Brackwasser |
| Nahrung: | Algen, kleine Nahrungspartikel im Schlamm |
| Lebensweise: | "amphibisch" |
| Merkmale: | grünlich-braune Färbung, froschartige Grundelgestalt, deutlich verdickte Brustflossen, bewegliche, aus dem Kopf ragende Augen |
| Gefährdung: | nicht gefährdet |











